Leah Haro aus Papua-Neuguinea
Leah Haro aus Papua-Neuguinea

Frauen aus Papua-Neuguinea im Zentrum des Weltgebetstages

 

 

 

(14. Januar 2009) Am 6. März feiern Christinnen aus über 170 Ländern den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen. Er steht heuer unter dem Motto „Viele sind wir, doch eins in Christus“. Mit der Kollekte werden weltweit Frauenprojekte gefördert. Die Gottesdienstliturgie wird jeweils von den Frauen eines Landes verfasst – in diesem Jahr von Frauen aus Papua-Neuguinea.

 

Das macht Leah Haro, die Chefsekretärin des Bischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea, besonders stolz. Anlässlich des Weltgebetstages Anfang März ist sie nach Deutschland gekommen und hat noch einen Abstecher nach Bayern ins Centrum Mission EineWelt gemacht.

 

Auf allen kirchlichen Ebenen in Papua-Neuguinea – von der Dorfgemeinde bis zur Kirchenleitung – bereiten Frauen in Komitees ihre große Stunde vor, erzählt Leah Haro. Dann, Anfang März, werden sie im Fokus tausender Frauen aus den verschiedensten Kirchen in der ganzen Welt stehen. „Ihre Solidarität und ihr Gebet wird für uns neuguineische Frauen Wirkung zeigen.“

 

Gewalt, sexuellen Missbrauch und Aids nennt Leah Haro als vordringlichste Probleme, mit denen Frauen in Papua-Neuguinea konfrontiert sind. Trotzdem schaut sie zuversichtlich in die Zukunft: „Frauen müssen zwar noch immer in traditionell eng gesteckten Grenzen agieren, aber sie kämpfen für ihre Rechte.“ Heute gebe es selbst Anwältinnen und Ingenieurinnen.

 

 

Material zum Weltgebetstag:

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