Zwei Botschafterinnen aus Papua-Neuguinea in Bayern

Gäste zum Weltgebetstag der Frauen: Bomoke Ambane und Silling Nawi aus Papua-Neuguinea.

(16. Februar 2009) Fünf Wochen lang sind zwei Frauen aus Papua-Neuguinea zu Besuch in Bayern Silling Nawi und Bomoke Ambane sind Frauenbeauftragten aus der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea. Anlass der Besuchsreise, die durch viele bayerische Gemeinden führt, ist der Weltgebetstag der Frauen, der am 6. März gefeiert wird und dessen Partnerland 2009 Papua-Neuguinea ist.

 

Die beiden Frauen sind auf Einladung von Mission EineWelt, Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der evangelischen Landeskirche in Bayern. Die beiden Kirchen sind seit vielen Jahrzehnten partnerschaftlich verbunden, besonders durch ein enges Netz von über 30 Partnerschaften zwischen Gemeinden, Dekanaten und Institutionen.

 

Papua Neuguinea steht vor großen Herausforderungen. Etwa 90 Prozent der rund sechs Millionen Einwohnern lebt auf dem Land in einfachsten Verhältnissen, ohne fließendes Wasser und Strom und von dem, was sie selbst anbauen.  Schulbildung und Gesundheitsversorgung sind sehr schlecht. Andererseits leben viele Neuguineer in den wenigen Städten ähnlich wie im Westen, mit Supermärkten, Banken und Geschäften. Die moderne Welt mit Computer und Handy hat hier längst Einzug gehalten. So prallen hier zwei Welten aufeinander. Frauen haben es in einer von Männern dominierten Gesellschaft in Papua-Neuguinea schwer.

 

Der Weltgebetstag will hier ein Zeichen setzen. Menschen aus der ganzen Welt werden informiert über die Lage in dem südpazifischen Land und die Situation der Frauen dort.

 

Bomoke Ambane und Silling Nawi berichten in Bayern über die Rolle den Frauen in Papua-Neuguinea,  ihre Arbeit auf dem Feld, über Transport und Verkauf auf dem Markt, die Hausarbeit und die Kindererziehung. Gleichzeitig bilden die Frauen das Rückrad der kirchlichen Arbeit. Ohne sie wäre die Kirche nicht das, was sie heute ist. Eine Kirche in der trotz aller Sorgen viel Hoffnung besteht.

 


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