Direktor Peter Weigand (r.) gratuliert Hans Zeller zum Amtsantritt als Lateinamerikareferent
Direktor Peter Weigand (r.) gratuliert Hans Zeller zum Amtsantritt als Lateinamerikareferent

„Vorbild an Engagement und Einsatz“

 

Pfarrer Hans Zeller als Lateinamerikareferent von Mission EineWelt eingeführt

(23. Februar 2009) Am Sonntag, dem 22. Februar, ist Pfarrer Hans Zeller in der Hoffnungskirche in München-Freimann in sein Amt als Lateinamerikareferent bei Mission EineWelt eingeführt worden. Einen Schwerpunkt setzen möchte er vor allem in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit, „damit wir in dieser globalisierten Welt für ein zukunftsfähiges Handeln einstehen können“. 120 Gäste nahmen an dem Festgottesdienst mit Empfang teil.

 

 

Der Leiter von Mission EineWelt, Direktor Peter Weigand, hob Zellers Erfahrung, aber auch sein „Erleben von Leid und Freude in der Fremde“ hervor. Um der Partnerschaft eine Stimme zu geben, seien Zellers Kenntnisse und Kontakte für Mission EineWelt unverzichtbar.

 

 

Dr. Uta Andrée, Oberkirchenrätin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und zuständig für die Lateinamerikaarbeit, sprach über ihre Erfahrungen mit der bayerischen evangelischen Landeskirche. Sie vertraue darauf, dass die Begegnungen „auf diesem hohen Niveau“ mit Zeller eine Fortsetzung fänden.

 

 

Norbert Ellinger, seit 2003 Pfarrer der gastgebenden Hoffnungskirche, kennt den neuen Referenten noch als Pfarrer im brasilianischen Belo Horizonte. Für ihn sei Zeller ein „Vorbild an Engagement und Einsatz“.

 

 

Mauro Schwalm, Pfarrer aus Brasilien und ökumenischer Mitarbeiter von Mission EineWelt, wünschte Zeller, dass „Gott ihm auch inhaltlich für die partnerschaftlichen Beziehungen den richtigen Weg weisen möge“.

 

 

Pfarrer Jörg Sichelstiel, der Partnerschaftsbeauftragte des Dekanats Nürnberg, das mit den lutherischen Kirchen von Nicaragua eine Partnerschaft pflegt, wünschte dem neuen Lateinamerikareferenten, dass „die Freude und das Staunen über den geschenkten Reichtum immer stärker sein mögen als mögliche Enttäuschungen aufgrund von Widersprüchen“.

 

 

Aus den Partnerkirchen sendeten die Präsidentin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Chile, Dr. Gloria Rojas, sowie Dr. Medardo Gómez, Bischof in El Salvador, ihre Grüße. Aus Brasilien trafen Glückwünsche von Kirchenpräsident Dr. Walter Altmann ein.

 

 

Unter den weiteren Gratulanten war neben Vertretern aus verschiedenen Partnerschaftsgruppen (u. a. Eggenfelden und München) auch Zellers Amtsvorgänger, Kirchenrat Wolfgang Döbrich.

 

 

Die Glückwünsche vom Arbeitskreis El Salvador (München) und der Münchner Stadtdekanin Barbara Kittelberger überbrachte Dr. Claudia Häfner. Gleichzeitig schenkte die Pfarrerin Hans Zeller mit Blick auf den Argentinientag im Juni in München ein Buch über Argentinien.

 

Für den Martin-Luther-Verein gratulierte der Leiter des Collegiums Oecumenicums, Pfarrer Wolfgang Schmitt. Auch von der Gemeinde Schwaig, in der Zeller bislang als Gemeindepfarrer arbeitete, war eine Delegation mit Bläserensemble angereist.

 

 

Bettina Scriba



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