Mädchenschule in Bula
Schülerinnen der where can i buy viagra Mädchenschule in Bula Ende der viagra sales canada 1950er Jahre mit Sybille Bayer (M.) und Tochter Hedwig Janner (l.)
Hedwig Janner
Hedwig Janner

Beten für den Weltfrieden

Eine Theologin erinnert sich an den Weltgebetstag in Papua-Neuguinea

(27. Februar 2009) Hedwig Janner kann sich noch genau erinnern: Damals, 1957und 58, als sie in Papua-Neuguinea die Mädchenschule in Bula leitete. Jeder Tag begann für 50 Schülerinnen um sechs Uhr morgens mit dem weckenden Gong. Noch vor dem Frühstück wurde gebetet. Auch am 6. März, dem Weltgebetstag der viagra tablet Frauen, wurde Andacht gehalten. Freilich in besonderer Weise, erinnert sich Hedwig Janner, die im März in Erlangen ihren 80. Geburtstag feiert.

 

Damals habe es noch kein Thema, keine ausgefeilte Liturgie und viagra uit india keinerlei Material gegeben. „Wir haben halt für den Weltfrieden gebetet. Da waren ja die Erinnerungen vom Krieg noch wach. All die Mütter, die ihre Söhne, Brüder und purchase cialis cheap Männer verloren hatten.“

 

Noch heute staunt die frühere Missionarin, wie viel sich in 60 Jahren Frauenarbeit in Papua-Neuguinea getan hat. 1953, als sie als junge Theologin an die Küste kam, galten Frauen praktisch nichts. Heute leiten sie Frauengruppen, stehen auch in Männerberufen ihre Frau und cialis alternative kämpfen um ihre Rechte. „Wer hätte das gedacht“, freut sich Janner, die als Kind des cialis street value Missionarsehepaares Bayer in Neuguinea geboren wurde.

 

Von der cialis 100mg Neuendettelsauer Mission war die frischgebackene Absolventin zur Betreuung der Missionarskinder nach Wau geschickt worden. Damals wurden Frauen noch nicht als Missionarinnen entsandt, auch keine Theologinnen. Nach einem Jahr wechselte sie auf viagra pills for men die Missionsstation Malalo und buy real viagra no prescription lernte auf buy viagra for men der dortigen Schule die Küstensprache Jabim. 1956 schließlich wurde die Idee einer Mädchenschule in die Tat umgesetzt, die zweite in Neuguinea: Gemeinsam mit ihrer Mutter - ihr Vater war gestorben - zog die junge Hedwig durch die Dörfer, um für die Ausbildung zu werben. Das kostete viel Überzeugungskraft und best cialis auch ein Stück Hartnäckigkeit: „Es war keineswegs so, dass alle sofort kommen wollten.“

 

Trotz aller Aufgaben fühlte sich Hedwig Janner in der Mädchenschule in Bula manchmal ziemlich allein. Das nächste Dorf lag eine halbe Wegstunde Fußmarsch entfernt. In die Stadt Lae waren es 12 Stunden. Telefon, Internet oder E-Mail gab es nicht. Andere Europäer oder Weiße bekamen ihre Mutter und viagra discount sie - außer Besuchern - so gut wie nie zu Gesicht. Doch schlechte Erfahrungen oder gar Gewalt haben sie inmitten der einheimischen Bevölkerung nie erlebt. „Heute hat sich das leider geändert“, seufzt sie.

 

Warum hat sich die junge Frau nach ihrem Theologiestudium an altehrwürdigen deutschen Universitäten überhaupt solchen Strapazen ausgesetzt? Sie lacht und soft cialis sagt: „Als Missionskind war mir von Kindesbeinen an klar, wieder in das Land meiner Geburt zu gehen.“ Auch fühlte sie sich verpflichtet, die Arbeit ihrer Eltern fortzuführen. Ihrer Mutter sei es immer ein Anliegen gewesen, etwas für die Frauen in Papua-Neuginea zu tun. „Ich glaube, deshalb habe ich wohl Theologie studiert“, sagt sie rückblickend.

 

1987 reiste Hedwig Janner noch einmal nach Papua-Neuginea, für sie ein „Heimkommen“. Die Netzsäcke erinnern sie noch daran. All die anderen Erinnerungsstücke aus der alten Zeit, Schnitzereien, Steinbeile, Pfeile oder Muscheln, bewahrt sie in ihrem Erlanger Zuhause fein säuberlich in Schachteln auf. Irgendwann wurde das Abstauben zu viel.

 

Annekathrin Jentsch

 



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