Die Delegation mit dem deutschen Botschafter, Dr. Michael Witter (M.), Honorarkonsul Eberhard Pfeiffer (r.) und dem zuständigen Regionalsekretär Achim Kopatz in Amron. Foto: Hans Grauvogl
Die Delegation mit dem deutschen Botschafter, Dr. Michael Witter (M.), Honorarkonsul Eberhard Pfeiffer (r.) und dem zuständigen Regionalsekretär Achim Kopatz in Amron. Foto: Hans Grauvogl

Deutscher Botschafter zu Antrittsbesuch in Papua-Neuguinea

 

Herzlicher Empfang in Evangelistenschule Amron

 

(29. April 2009) Zu seinem Antrittsbesuch traf der neue deutsche Botschafter, Dr. Michael Witter, in Papua-Neuguinea ein. Der hochrangige Diplomat mit Sitz in der australischen Hauptstadt Canberra vertritt Deutschland nicht nur in Australien, sondern auch in Papua-Neuguinea, auf den Solomonen, Nauru und Vanuatu.

 

 

 

 

Die Studenten der Evangelistenschule tragen den deutschen Botschafter, Dr. Michael Witter, in einer Art "Hubschrauber" zum Festplatz. Foto: Hans Grauvogl
Die Studenten der Evangelistenschule tragen den deutschen Botschafter, Dr. Michael Witter, in einer Art "Hubschrauber" zum Festplatz. Foto: Hans Grauvogl

Nach Treffen mit Regierungsvertretern in der Hauptstadt Port Moresby flog er mit seinen Begleitern, Honorarkonsul Eberhard Pfeiffer und Botschaftsmitarbeiter Achim Kopatz, weiter nach Madang, wo er auch die Evangelistenschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche (ELC-PNG) in Amron besuchte. Dort bereiteten die Studenten mit ihren Familien der Botschaftsdelegation einen herzlichen Empfang: Drei Sing-Sing-Gruppen standen für die Regionen Morobe, Hochland und Madang. Eine Wegstrecke wurde Botschafter Witter sogar in einem hubschrauberähnlichen Gefährt aus Buschmaterialien getragen.

 

 

 

 

Der Direktor der Evangelistenschule, Pfarrer Kyther Worrety, begrüßt den deutschen Botschafter, nachdem er ihm eine Kette mit Schweinezähnen um den Hals gelegt hat, dem Zeichen für einen Häuptling. Foto: Hans Grauvogl
Der Direktor der Evangelistenschule, Pfarrer Kyther Worrety, begrüßt den deutschen Botschafter, nachdem er ihm eine Kette mit Schweinezähnen um den Hals gelegt hat, dem Zeichen für einen Häuptling. Foto: Hans Grauvogl

Der deutsche Botschafter zeigte sich „überwältigt von der Lebendigkeit und großen Gastfreundschaft der Menschen“. Er unterstrich die langjährigen Beziehungen zwischen Deutschland und Papua-Neuguinea, in denen die Arbeit der lutherischen Kirche eines der sichtbaren Zeichen sei. Pfarrer Malil Saulgari, Vorsitzender des Schulbeirats, beschrieb die Ausbildungsstätte als „Maschinenraum“ der lutherischen Kirche. Die Delegation überzeugte sich auch vom neuen Computer-Netzwerk, das im vergangenen Jahr für rund 5.000 Euro von der deutschen Botschaft übergeben worden war. Die fünf Rechner und ein Drucker helfen den Lehrern bei der Vorbereitung ihres Unterrichts.

 

Annekathrin Jentsch, Pressereferentin


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