Besorgnis über Situation in Honduras
Mission EineWelt appelliert an Bundesregierung
Mit Besorgnis reagiert Mission EineWelt auf die Lage in Honduras nach dem Militärputsch. Gemeinsam mit der honduranischen Partnerkirche verurteilt es den unrechtmäßigen Sturz des Präsidenten José Manuel Zelaya Rosales durch das Militär. Gleichzeitig appelliert das Centrum an die Bundesregierung, sich für eine friedliche Lösung der Krise und die Rückkehr zu demokratischen Verhältnissen in Honduras einzusetzen. Es ist zu befürchten, dass in der Folge soziale Unruhen im Land ausbrechen und die hart erarbeiteten Fortschritte untergraben werden könnten.
Durch die engen Beziehungen zur lutherischen Kirche in Honduras, einer Partnerkirche der bayerischen evangelischen Landeskirche, hat Mission EineWelt von Verhaftungen und Misshandlungen von Zivilpersonen erfahren und ruft die Gemeinden in Bayern zur Fürbitte auf.
Der honduranische Präsident José Manuel Zelaya war am 28. Juni mit Hilfe der Streitkräfte gestürzt und ins Exil geschickt worden. Die selbst ernannte Regierung unter Roberto Micheletti hat bisher seine Rückkehr verhindert. Der Putsch ist fast überall auf der Welt verurteilt worden.
Annekathrin Jentsch, Pressereferentin
eingestellt am 17. Juli 2009
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