Ausstellung zu Hunger bei Mission EineWelt
Ausstellung zu Hunger bei Mission EineWelt

42 Brote oder 100 Kilometer mit dem Auto

 

Ausstellung zu Hunger und seinen Gründen bei Mission EineWelt

 

Derzeit hungern eine Milliarde Menschen weltweit. Fachleuten zufolge könnte aber das Doppelte der Weltbevölkerung ernährt werden. Warum also der steigende Hunger?

 

Den Gründen dafür geht derzeit eine Ausstellung bei Mission EineWelt in Neuendettelsau nach. Anhand von Wegen können Besucher fünf Themen regelrecht ablaufen: vom fairen Handel über Gentechnik, Kleinbauern, industrielle Landwirtschaft und Biosprit. Klare Informationen und Tipps für Verbraucher („Politik mit dem Einkaufskorb“) zeigen Alternativen für den persönlichen Alltag auf.

 

Gerade die Nachfrage nach pflanzlichen Treibstoffen, so zeigt die Exposition, hat fatale Folgen: Immer mehr fruchtbares Ackerland wird für Energiepflanzen benötigt. Grundnahrungsmittel wie Mais oder Getreide werden teurer – vor allem für die Menschen in Entwicklungsländern. So rechnet ein Beispiel vor, dass ein Golf auf einhundert Kilometer so viel Getreide verfährt wie zum Backen von 42 Broten nötig wäre. Biosprit ist also kein Allheilmittel gegen den Klimawandel.

 

Zahlreiche interaktive Elemente sowie ein Quiz mit der Gewinnchance auf einen fairen Lebensmittelkorb machen die Ausstellung auch für Familien und Schulklassen interessant.

 

 

  • Hinweis:

    Die Ausstellung „abgeerntet. Wer ernährt die Welt?“ des bundesdeutschen Netzwerkes Inkota ist bis zum 17. August bei Mission EineWelt in Neuendettelsau, Hauptstraße 2, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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  • Öffnungszeiten: 

    Dienstag bis Donnerstag von 10 - 12 und 14 - 17 Uhr
    Freitag von 10 - 17 Uhr
    Samstag 10 - 13 Uhr

 

 

  • In den Schulferien nur nachmittags geöffnet. Gruppen können individuelle Zeiten vereinbaren telefonisch unter 09874/9-15 30 oder per E-Mail an ausstellung(at)mission-einewelt.de

 

 

Annekathrin Jentsch, Pressereferentin

 

 

eingestellt am 24. Juli 2009


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