Pfarrer Friedrich Fischer wird gemeinsam mit seiner Frau Gisela die nächsten drei Jahre in Papua-Neuguinea leben und arbeiten.  © privat/Mission EineWelt
Pfarrer Friedrich Fischer wird gemeinsam mit seiner Frau Gisela die nächsten drei Jahre in Papua-Neuguinea leben und arbeiten. © privat/Mission EineWelt

Rückkehr nach Papua-Neuguinea

Pfarrer Friedrich Fischer zieht es noch einmal ins südpazifische Inselreich

 

 

Die Koffer waren schon lange gepackt, nur mit dem Visum gab es Schwierigkeiten: Nun ist Pfarrer Friedrich Fischer mit seiner Frau Gisela auf dem Weg über Australien nach Papua-Neuguinea, wo er als Dozent in der Evangelistenausbildung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amron beginnt.

 

Für den gebürtigen Oberfranken ein Traumjob: „Die Evangelisten schultern die Hauptaufgaben in der Kirche. Ihnen müssen wir das nötige Handwerkszeug bereitstellen.“ Zuvor lebte und arbeitete er elf Jahre lang in der Gemeinde Elchingen, im Dekanat Neu-Ulm. In der dortigen Thomaskirche war er Ende Mai von Dekanin Gabriele Burmann und dem Direktor von Mission EineWelt, Peter Weigand, verabschiedet und gleichzeitig ausgesandt worden.

 

Pidgin vor 33 Jahren gelernt

 

Ein Sprachkurs in Pidgin, der Verkehrssprache Papua-Neuguineas, ist nicht mehr vonnöten, denn Friedrich Fischer kennt das südpazifische Land von seinem ersten Einsatz vor 33 Jahren. Damals arbeitete er auf der Missionsstation Tarabo in der Nähe von Goroka im östlichen Hochland. Zurück in Deutschland trat er 1982 eine Pfarrstelle in Passau an und wechselte sechs Jahre später ins mittelfränkische Windsbach. Von dort ging es Ende der 1990er Jahre ins schwäbische Elchingen.

 

In deutschen Gemeinden, sagt Pfarrer Fischer, hat er fast die ganze Bandbreite erlebt: von extremer Diaspora in Niederbayern, der „Enge der Traditionsgemeinden in Mittelfranken“ bis zu jungen Stadtrandgebieten in Bayerisch-Schwaben.

 

Die Rückkehr nach Papua-Neuguinea passt genau in die Lebensplanung. Einen zweiten Arbeitseinsatz hatte sich das Ehepaar immer vorgenommen, wenn die Kinder erwachsen sind. „Jetzt werden wir dort gebraucht“, sagt Friedrich Fischer.

 

Anfang und Ende seiner Dienstzeit verbringt er mit seiner Frau auf der südpazifischen Insel, wo er endlich wieder in einer Neuguinea-Hütte übernachten kann.

 

Mission ist für ihn übrigens kein verstaubter Begriff. Christsein definiere sich heute im diakonischen und missionarischen Handeln, sagt Friedrich Fischer.

 

Annekathrin Jentsch, Pressereferentin

 

eingestellt am 11. August 2009


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